UmweltBriefe -<wbr> Aus Kommunen und Forschung
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Ausgabe Juni 2016
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+++ Bayer & Monsanto. Der Bayer-Konzern will den US-amerikanischen Agrochemie- und Saatgutriesen Monsanto übernehmen und bietet den Amerikanern dafür 55 Mrd. Euro (Stand 23. Mai). Seither sinkt der Preis für die Bayer-Aktie stark. Die Aktionäre befürchten, dass Bayer sich finanziell an der Übernahme verhebt, und dass das Image litte. Monsanto ist hierzulande als weltweit führender Anbieter umstrittener Agrogentechnik bekannt – überdies als Unternehmen, das mit rüden Methoden Bauern unter Druck setzt, wenn es um den Verkauf seiner Produkte geht, wie etwa das Hybridsaatgut im Paket mit dem Pestizid Round up. Dessen Wirkstoff Glyphosat ist als „wahrscheinlich Krebs erzeugend“ in der Kritik (s. S. 16). Bayer stellt mit Glufosinat einen ähnlichen Wirkstoff her. Man würde also einen mächtigen Konkurrenten schlucken und zugleich ergänzende Sparten bei Saatgut, Pflanzeneigenschaften und Pflanzenschutz gewinnen. Laut der Coordination gegen Bayer-Gefahren würde der weltweit größte Agrarmultikonzern entstehen, der dann als globaler Marktführer das Saatgut kontrolliert.

von Martin Bopp

> Bayer AG, Government Relations & Corporate Brand, Günter Forneck, 51368 Leverkusen, Fon 0214/30-50446, Fax -55156, guenter.forneck@bayer.com, www.news.bayer.com, www.advancingtogether.com
> Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG), Axel Köhler-Schnura, Postfach 15 04 18, 40081 Düsseldorf, Fon 0211/3339-11, Fax -40, info2@CBGnetwork.org, www.cbgnetwork.org

Weitere Meldungen in der Ausgabe Juni 2016
 

 

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