UmweltBriefe - Nachhaltiges Handeln in Kommunen
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Ausgabe April 2021
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Leitfaden zur Agri-Photovoltaik (APV). Diese Art der Solarstromerzeugung könne die Flächenkonkurrenz zur Nahrungs- und Futterproduktion entspannen, sagt Max Trommsdorff vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), das einen APV-Leitfaden veröffentlicht hat. Demnach würden rund vier Prozent der deutschen Ackerfläche ausreichen, um mit APV bilanziell den aktuellen Strombedarf in Deutschland zu decken. Dafür wären 500 GW Leistung nötig.
Das Fraunhofer ISE hat unter der APV der Bio-Hofgemeinschaft Heggelbach eine mehrgliedrige Fruchtfolge untersucht (vgl. UB Mai´20, S. 8). Die Erträge der Kulturen hängen natürlich ebenso wie die Stromernte vom Wetter ab. Auch müssen die Landwirte konstruktionsbedingt bis zu acht Prozent der Fläche einrechnen, die nicht mit Maschinen bearbeitbar sind (manuell jedoch schon).
Besonders geeignet sei der Einsatz von bifazialen Modulen, die auch die Abstrahlung vom Boden aufnehmen. Alles in allem schaffe die APV ein Zusatzeinkommen für Landwirte und erhöhe damit die Resilienz vieler Höfe gegenüber Ernteausfällen oder Marktschwankungen. Denn mit Stromgestehungskosten von 7 bis 12 Ct/kWh sei die Photovoltaik über Äckern heute schon günstig.

von Martin Bopp

> Den Leitfaden Agri-Photovoltaik: Chance für Landwirtschaft und Energiewende (56 S. PDF) erhalten Sie kostenlos unter www.ise.fraunhofer.de (> Veröffentlichungen)

Weitere Meldungen in der Ausgabe April 2021

  

 

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