UmweltBriefe -<wbr> Aus Kommunen und Forschung
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Ausgabe März 2017
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+++ Fischgerechtigkeit. Fisch, für Millionen Menschen in den armen Ländern der Südhalbkugel ein Grundnahrungsmittel, könnte dort bald zum unerschwinglichen Luxusgut werden, das nur noch in den Export geht. Das prognostiziert eine aktuelle Studie der Universität Kiel im Auftrag der Umweltstiftung WWF. Demnach wird das weltweite Fischangebot 2050 lediglich 80 Prozent des Bedarfs decken – und das auch nur, wenn die Bestände nachhaltig bewirtschaftet werden und sich das Wachstum der Weltbevölkerung in Grenzen hält. „Der gefangene Fisch wird vermutlich nicht dort landen, wo die Menschen ihn zum Überleben brauchen“, sagt WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht. Bereits heute stamme rund 60 Prozent des weltweit exportierten Fischs aus Ländern des globalen Südens, in denen die Abhängigkeit von Meeresfisch als Nahrungsmittel weit größer sei als beispielsweise in Europa, erläutert Schacht. „Wir müssen Fisch gerechter verteilen.“

von Hartmut Netz

> Die Studie Überfischt und unterversorgt lässt sich downloaden unter www.wwf.de/2017/januar/Mehr-Fisch-fuer-weniger-Menschen/
> Informationen zum nachhaltigen Fischkonsum bietet www.fishforward.eu
> WWF, Britta König, Möckebergstr. 27, 20095 Hamburg, Fon 040/530200-318,

Weitere Meldungen in der Ausgabe März 2017
 

 

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