UmweltBriefe - Aus Kommunen und Forschung
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Ausgabe 01/16 22. Januar
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Richtlinie über Nationale Emissionshöchstmengen (NEC)
Beißender Lobbyeinfluss

Der EU-Umweltministerrat erlaubt den EU-Staaten deutlich mehr Luftverpestung mit Ammoniak (NH3) als Kommission und Parlament. Die Bundesrepublik muss ihren NH3-Ausstoß 2030 zwar senken, doch in welchem Ausmaß, ist umstritten. 2013 emittierte Deutschland nach Angaben des Umweltbundesamtes 671 Kilotonnen (kt). Diese Fracht will die Kommission auf 407 kt begrenzen. Der EP-Umweltausschuss will noch weniger zugestehen (361 kt), der Umweltrat mehr (474 kt). Alle drei Minderungsvorschläge für zu ehrgeizig hält dagegen der Deutsche Bauernverband. „Kleinere Betriebe müssten dann aufgeben“, sagt dessen Sprecher Michael Lohse, da sie „die Verschärfungen bei der Abluftreinigung und bei der Lagerung, Ausbringung und Einarbeitung von Gülle und Mineraldünger nicht mehr erfüllen“ könnten. Prompt stimmte Deutschland im Umweltrat auch gegen das eher lasche Reduktionsziel von 474 kt.

Den gesamten Text lesen Sie in Ausgabe Nr. 01/16 auf Seite 9.
 

Weitere Beiträge zum Thema EU-Politik in diesem Heft:
Biodiversität: Fitnesscheck für die Agrarpolitik gefordert
Agro-Gentechnik: Zulassung am Parlament vorbei
Endokrine Substanzen: Den Schaden einfach hingenommen
   
 
 

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