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Ausgabe Mai 2018
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Glyphosat
Spritzen nur im Notfall

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat ihre Glyphosat-Minderungsstrategie vorgestellt. Konkrete Zahlen und Fristen nannte sie allerdings nicht.
So sieht die Strategie aus: In der Landwirtschaft soll das Herbizid nur noch in bestimmten Fällen eingesetzt werden dürfen: Gegen Problemunkräuter wie Distel und Quecke, wenn wegen schlechten Wetters die Ernte bedroht ist und zur Erosionsvermeidung bei der Stoppelbearbeitung. Außerdem müssten in den Einsatzgebieten Saumstrukturen und Hecken vorhanden sein, sagt die Ministerin. In Parks und Sport- und Spielanlagen sowie in Naturschutzgebieten soll das Glyphosatspritzen verboten werden, in Haus und Kleingärten darf das Herbizid nur eingesetzt werden, wenn es keine Alternativen gibt und der Anwender einen Sachkundenachweis hat. Außerdem will die Ministerin einheitliche Gewässerabstände für die Ausbringung festlegen. Das alles stehe in einem Verordnungsentwurf, der nun in die Ressortabstimmung gehe.

Da ist dann Bundesumweltministerin Svenja Schulze gefragt. Sie reagiert zurückhaltend auf den Vorstoß. Damit sei „ein erster Schritt gemacht“, teilt die SPD-Politikerin mit. „Für unser gemeinsames Ziel, den Einsatz von Glyphosat grundsätzlich zu beenden, werden weitere Schritte folgen müssen.

Den gesamten Text lesen Sie in Ausgabe Mai 2018 auf Seite 15.

Weitere Beiträge zum Thema Immissionsschutz in diesem Heft:

Acrylamid: Vorgaben zur Minimierung

Stickoxide: Neue Umwelthilfe-Klagen gegen dicke Luft

Schadstoffe im Wasser: Vorsorge vermeidet Altlasten

   
 

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