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Ausgabe Mai 2021


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Foto: Nula666 / Wikimedia Commons

Blick vom Mauna-Loa-Observatorium auf den Vulkan Mauna Kea auf Hawaii. Dort wird die CO2-Konzentration in der Luft seit 1958 gemessen. Damals lag der CO2-Gehalt bei 315,71 parts per million (ppm). Im März 2015 wurde die 400er-Marke gerissen, im August 2019 waren es 410 ppm. Nun haben Anfang April Klimaforscher erstmals mehr als 420 ppm in der Atmosphäre registriert. Der CO2-Gehalt müsse unter 450 ppm gehalten werden, heißt es, um nicht mehr als zwei Grad Erderwärmung zuzulassen. Steigt dieser Wert weiter wie bisher, sind die 450 ppm bereits 2035 erreicht. Danach hieße es: Vollbremsung – und umfassende Freiheitseinbußen, wie jetzt das Bundesverfassungsgericht urteilte und Deutschland zu mehr Klimaschutz verdonnerte.


TITEL

Klimawandel? Klimakrise? Klimanotstand

Klimaschutz hat von nun an Verfassungsrang. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe urteilte Ende April, dass das Klimaschutzgesetz der schwarz-roten Bundesregierung mit den Grundrechten zum Teil unvereinbar ist. Begründung: „Die Vorschriften verschieben hohe Emissionsminderungslasten unumkehrbar auf Zeiträume nach 2030“, teilte das Gericht der Presse mit. >>


MERKWÜRDIGES
Bewusstseinswandel

Noch 2017 hatte man jungen Menschen bescheinigt, sie seien deutlich weniger für die Natur sensibilisiert als Erwachsene (s. UB Aug´18, S. 1). Doch seit das Coronavirus unser Leben bestimmt, fand offenbar ein Bewusstseinswandel in den Köpfen der Jugend statt. >>


ABFALL

Mehr Pfand reicht nicht

Zuspruch von Entsorgern und Umweltverbänden, kritische Anmerkungen von Kunststoffindustrie und Handel – das ist das Fazit einer Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages, der über die zweite Novelle des Verpackungsgesetzes berät (s. UB Jan´21, S. 12). >>


ENERGIE

Auktionsmengen erhöht
Die Bundesregierung hat sich noch mal mit dem EEG beschäftigt und am 27. April die Formulierungshilfe für Änderungsanträge beschlossen. Als wichtigstes Ergebnis wird jetzt der Umfang der Ausschreibungen für 2022 gesteigert: von 1,9 auf 6 GW für PV-Anlagen – je 2 GW für Freiflächen- und Dachanlagen sowie 100 MW für Innovationsausschreibungen bei Agro- und Floating-PV – und von 2,9 auf 4 GW für Wind onshore. >>


BÜRGERINFO – Lärm

Zu viel Ruhe ums Geräusch
Nicht nur die Bundesvereinigung gegen Fluglärm, auch Umweltverbände und viele Anwohner verkehrsreicher Straßen und Schienen stellen fest: Dem unerwünschten Schall wird trotz der bereits 2002 in Kraft getretenen „Umgebungslärmrichtlinie“ der EU noch immer nicht der Stellenwert eingeräumt, der im Sinne eines wirksamen Gesundheitsschutzes erforderlich wäre. >>

Foto: R.-Andreas Klein/AdobeStock
 


AUS KOMMUNEN UND REGIONEN


ROSTOCK – Plastikfrei.
Die städtische Großmarkt Rostock GmbH ist eines der Gründungsunternehmen der Initiative Plastikfreie Stadt, die seit 2019 gegen Einweg unterwegs ist. >>


AUS UNTERNEHMEN UND FORSCHUNG


+++ Zweites Leben für E-Auto-Akkus. Die Lithium-Ionen-Akkus von Elektroautos müssen bereits gegen neue ausgetauscht werden, obwohl sie noch 70 bis 80 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit haben– nicht gerade nachhaltig. Grund: Die Akkus werden von den vielen Beschleunigungs- und Bremsvorgängen der schweren Autos und den häufi gen Ladezyklen derart stark belastet, dass Reichweite und Ladeperformance sinken. >>


PUBLIKATIONEN

Das Solarwärmebuch 2021 fasst die Entwicklung der Branche und ihrer Techniken zusammen und stellt Leuchtturmprojekte vor, die sich auch durch ansprechende Architektur auszeichnen... >>


WEITERE THEMEN:

BEST PRACTICE:
Erneuerbare und
Denkmalschutz vereint


PERSPEKTIVEN:
Haarige Prognosen

EU-POLITIK:
Ein Viertel des Geldes für Öko
 
IMMISSIONSSCHUTZ:
Je kälter, desto mehr NOx
 
MOBILITÄT:
„Es geht an den Geldbeutel“

INTERVIEW:
„Es könnte aus dem Dornröschenschlaf nun wieder aufwachen“

KLIMA:
„Beängstigend“
 
BAUEN:
Kein neues Dach mehr
ohne Photovoltaik

NATURSCHUTZ:
So wird die
Landwirtschaft ökologischer

BODEN:
Keine Ware, mehr Gemeingut

 

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