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Ausgabe Oktober 2021


Umfrage
 

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Anspruch ist es, die UmweltBriefe stetig in Ihrem Sinne weiterzuentwickeln.
Mit dieser Ausgabe möchten wir Sie einladen zu einer kurzen Umfrage über unser Blatt, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Nach knapp 500 Ausgaben ist es längst wieder einmal an der Zeit (zuletzt 2007) zu fragen, ob wir noch alles richtig machen und wie zufrieden Sie mit Ihren UmweltBriefen sind.

Als Dankeschön erhalten Sie eine E-Book-Ausgabe des "Jahrbuch Nachhaltigkeit 2021".

Vielen Dank für Die Teilnahme, weiterhin anregende Lektüre und: Bleiben Sie dran!
Dies ist der Link zur Umfrage: https://www.surveymonkey.de/r/9TVJ39V

Ihr Tim Bartels
Redaktionsleitung
 

Foto:
Foto: www.iaa-demo.de/presse

Radl-Demo während der IAA, die erstmals in München stattfand. Mehr als 20 000 Menschen demonstrierten „für eine echte Mobilitätswende“. Und das meint: klare Abkehr von der autodominierten Verkehrspolitik und Vorrang für den Fuß-, Rad- und Nahverkehr. „Die IAA ist und bleibt eine Automesse, auch wenn sie diesmal grün gewaschen daherkommt“, kommentierte BUNDChef Olaf Bandt im Vorfeld der Messe, auf der es allerdings tatsächlich nicht nur um Elektroautos ging. Auch Fahrräder und neue Sharing-Modelle nahmen breiten Raum ein. Vergangenen Juli wurden laut Kraftfahrtbundesamt etwa 57 000 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Damit rollen nun eine Million E-Autos auf deutschen Straßen, teilt das Umweltministerium mit.


TITEL

Mehr Mobilität, weniger Verkehr

Seit fast zwanzig Jahren findet vom 16. bis 22. September in der EU eine sogenannte Europäische Mobilitätswoche statt. Dabei zeigten auch dieses Jahr hierzulande wieder 122 Kommunen, wie Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ohne PKW unterwegs sein können: In Leipzig konnten zum Beispiel Flaneure und Radler den für einen Tag autofreien Promenadenring bevölkern, in Bremen wurde ein Parkhaus zum Treffpunkt umfunktioniert und in Erkelenz rief man die Verwaltung dazu auf, für eine Woche das Auto stehen zu lassen. >>


MERKWÜRDIGES
Mehr Einsatz geht immer

Es ist der erste Schritt zur Nachhaltigkeit, wenn eine Kommune, ein Unternehmen oder eine Behörde beschließt, nur noch Recyclingpapier zu beschaffen (nur noch digital kommt später). >>


ABFALL

Ein Endlager reicht nicht

Für schwach- und mittelradioaktive Abfälle gibt es in Deutschland bisher kein Endlager. Und in den 50 Zwischenlagern, in denen sie derweil gesammelt werden, herrschen nach Ansicht des Umweltverbandes BUND „unhaltbare Zustände“. >>


ENERGIE

10H verfassungswidrig?
Ein von der bayerischen SPD-Landtagsfraktion beauftragtes Rechtsgutachten legt nahe, dass die 10H-Abstandsregel für Windkraftanlagen verfassungswidrig ist. >>


BÜRGERINFO – Ernährungsrat

Selbst isst die Stadt
Wenn die Politik über Klimaschutz verhandelt, wird das Thema Ernährung meistens ignoriert. Dabei ist sich die Wissenschaft einig, dass unsere heutige Art zu essen und zu trinken nicht nur unserer Gesundheit schadet, sondern auch erheblich zur Erderhitzung beiträgt. Reichlich ein Drittel der Treib-hausgasemissionen, die wir Menschen zu verantworten haben, entstehen bei der Herstellung unserer Nahrungsmittel – Überfluss und Verschwendung inklusive. Wie sich Städte klimafreundlich, gesund und sozial gerecht ernähren können, erklärt ein Buch am Beispiel Berlin. >>

Foto: Dominic Menzler/BLE, Bonn
 


AUS KOMMUNEN UND REGIONEN


BONN – Solarpflicht.
Eine solche für alle Neubauten hat als erste Stadt in NRW Bonn beschlossen. Sie gilt für alle Vorhaben, bei denen die Stadt städtebauliche Verträge mit Investoren und Eigentümern abschließt, und auch bei städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen. >>


AUS UNTERNEHMEN UND FORSCHUNG


+++ Wasserstoff : Blaues und gelbes Licht regen die Wasserspaltung an. Bisher gewinnt man H2 mit hohem Energieaufwand über den Umweg der Elektrolyse. Einen neuen Mechanismus, mit der die Wasserspaltung kostengünstiger würde, hat nun Jacob Schneidewind vom Rostocker Leibniz-Institut für Katalyse entdeckt. >>


PUBLIKATIONEN

Zur „systemischen Relevanz“ des Radverkehrs für die Stadtplanung hat die AG fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) ein Debattenpapier erstellt. >>


WEITERE THEMEN:

BEST PRACTICE:
Statt Bomber knacksen Solarzellen

IMMISSIONSSCHUTZ:
Erst kommt der Mensch …?
 
EU-POLITIK:
Diese Ziele sind machbar
 
PERSPEKTIVEN:
Gefahr für den globalen Wald
 
KLIMA:
„Diese Länder tun zu wenig“
 

MOBILITÄT:
Stromtanken mit EC-Karte
 
BAUEN:
Baustoffe im Kreislauf halten
 
INTERVIEW:
„Von dieser Idee mehr Überzeugte in der Verwaltung!“

BODEN:
Steckbrieflich umgesetzt
 
NATURSCHUTZ:
Nur Monitoring statt Umbau
 

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