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Ausgabe Januar 2020

Foto: Foto: BMU/Sascha Hilgers
Mehr als 190 Stellungnahmen: Auf der COP 25 in Madrid sprechen Staats- und Regierungschefs, Minister und Delegationsleiter der Unterzeichnerstaaten des Kyoto-Protokolls (COP 3!) für ihr Land.
 

TITEL

Konferenzitis: Es wird vertagt

Es war mit 42 überzogenen Verhandlungsstunden der längste Klimagipfel in der Geschichte der bislang 25 UN-Konferenzen – und doch kamen keinerlei Fortschritte für den internationalen Klimaschutz dabei heraus. Es sollten Regeln für einen internationalen Emissionshandel aufgestellt werden, doch die 196 Staaten (darunter die EU als ein supranationales Staatsgebilde) fanden bis zum Schluss keine gemeinsame Position. >>


MERKWÜRDIGES
Weltweit auf dem Rückzug

Haben die Kohlekraftwerke weltweit ihren Zenit überschritten? Im Jahr 2019 wird die weltweit erzeugte Menge an Kohlestrom nach ersten Prognosen um etwa drei Prozent gegenüber dem Vorjahreswert sinken. Einen solchen Rückgang um immerhin 300 Mrd. kWh gab es noch nie in der Geschichte der Elektrizitätsversorgung. Entsprechende Schätzungen aufgrund der bisher vorliegenden Daten publizierte jetzt der in London ansässige Informationsdienst CarbonBrief. >>


ABFALL

Hersteller in die Pflicht

Das bisherige Modell des Alttextilrecyclings ist nicht überlebensfähig. Es muss sich ändern und dazu müssen die Hersteller in die Pflicht genommen werden. Wie das am besten geschehen kann, zeigt die Gemeinschaft für textile Zukunft (GftZ) auf, in der sich Alttextiliensammler und Verwerter zusammengeschlossen haben. >>


ENERGIE

Hamburg macht Dächer voll
Nichts weniger als das „anspruchsvollste und weitreichendste Klimaschutzgesetz Deutschlands“ kündigte Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan an – und tatsächlich formuliert der novellierte Entwurf in 31 Paragraphen neben öffentlichen Investitionen auch etliche Pflichten für private Haushalte. >>


BÜRGERINFO – Heizen mit Holz

Mollig warm, aber staubig
Wegen zu viel Feinstaub in der Atemluft sind in Deutschland mehr als 60 000 vorzeitige Todesfälle zu beklagen. Hauptquelle ist hier nicht der Verkehr, sondern der gesundheitsschädliche Ruß aus privaten Holzöfen. Denn Kamine werden immer beliebter und tragen in der kalten Jahreszeit nicht unerheblich zur Feinstaubbelastung bei. Vier von fünf Städter atmen mehr gefährliche Partikel ein, als die Weltgesundheitsorganisation WHO für tolerabel hält. Dies könnte sich mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ändern, der nun strenge Anforderungen für Kaminöfen garantiert. >>

Foto: maho/Adobe Stock
 
tim bartelsEDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser,


als die 10er Jahre des 21. Jahrhunderts begannen, galt es erst mal, eine große Enttäuschung zu verdauen: die Klimaschutzpleite von Kopenhagen. Nach dem Scheitern dieser 15. UN-Klimakonferenz von 2009 sank die Aufmerksamkeit für den Klimawandel in den Keller. >>

AUS KOMMUNEN UND REGIONEN


LECK – Ex-Fliegerhorst mit NSG.
Nördlich der Landebahn der ehemaligen Luftwaffen- Basis Leckfeld im Kreis Nordfriesland hat das Land 206 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen. . >>

AUS UNTERNEHMEN UND FORSCHUNG


+++ Klimaschonende Produktionsweisen
der Grundstoffindustrie.
Um bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften, muss die energieintensive Grundstoffindustrie mit 550 000 Beschäftigten in neue Technik investieren, um den CO2-Ausstoß um 180 Mio. t zu senken. >>


PUBLIKATIONEN

Wasserstoff könnte Eckpfeiler einer nachhaltigen Energieversorgung sein: Das Gas ist überall dort einsetzbar, wo Energie benötigt wird und es lassen sich rasch CO2- Emissionen mindern – ob im Verkehr oder in Industrie und Haushalten. >>


WEITERE THEMEN:

BEST PRACTICE:
Komplette Umstellung auf Ökowärme

PERSPEKTIVEN:
Ein zweites Leben für Dreckschleudern

EU-POLITIK:
Marke von der Leyen
 
IMMISSIONSSCHUTZ:
Vergleich für saubere Luft

INTERVIEW:
„Blauer Wasserstoff
ist nur Übergangsoption“

 
KLIMA:

CO2-Preisdurchbruch: 25 €

MOBILITÄT:
Bahn im Investitionsmodus

BAUEN:
Leistung aus einer Hand

NATURSCHUTZ:

Zum Wohle der Landwirte

BODEN:
Gutes für die Biodiversität

 

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