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Ausgabe 02/06 01.02.2006

Texte
 

Inhalttitel

 

Deutsche Eiche im Dauerstress

    Der deutsche Wald bleibt ein Dauerpatient. Gesund – soll heißen: ohne lichtes Kronenwerk, so der Indikator für die Vitalität der Bäume – präsentierten sich 2005 nur 29 Prozent der 38 erfassten Arten. Ein Jahr zuvor waren nach dem Dürrerekord 2003 bloß 28 Prozent der Bäume ohne sichtbaren Blattverlust. Dieses eine Prozent mehr langte für den Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Peter Paziorek, um Deutschlands Forste bei der Vorstellung des Waldzustandsberichts als „leicht erholt“ zu bezeichnen. „Aber eine echte Trendwende ist bisher nicht erkennbar“, sagte Paziorek.

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Inhaltmerkwuerdiges

 

25 Prozent Ökostrom 2020

    Im Jahr 2020 können regenerative Energien ein Viertel der deutschen Stromversorgung decken – deutlich mehr also als der bislang angestrebte Anteil von 20 Prozent. Dies zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Wuppertal-Instituts und des Zentrums für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg. „Der Ausbau ist zu vertretbaren Kosten zu schaffen“, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei der Vorstellung der Studie.

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Inhaltabfall

 

Hauptsache gut lesbar

    Für die Leser eines hochwertigen Magazins macht es keinen Unterschied, ob das Heft auf Recyclingpapier oder Papier aus Frischfasern gedruckt ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Initiative Pro Recyclingpapier. Untersucht wurde das LTU Magazin, die Zeitschrift des gleichnamigen Unternehmens.

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Inhaltimmis

 

Kleinste Dosis geht ins Auge

    Niedrige Dosen ionisierender und nicht-ionisierender Strahlung können stärker als bisher angenommen die Linse trüben und zu Grauem Star führen. Dies ist das Fazit einer Literaturauswertung, die die Gesellschaft für Strahlenschutz (GfS) im Strahlentelex veröffentlichte. Als Beleg dienten der GfS vor allem Studien aus der ehemaligen UdSSR, Weißrussland und der Ukraine an Menschen, die im Zuge sowjetischer Atomwaffentests oder durch die Katastrophe von Tschernobyl einer chronischen Niederdosisbestrahlung ausgesetzt waren.

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 Inhaltenergie

 

Zehn Prozent bis 2030 möglich

    Zehn Prozent des Verbrauchs an Erdgas ließe sich durch Biogas aus heimischer Produktion ersetzen. Diese Zahl ergab eine Studie, hinter der die Autorität führender energiewissenschaftlicher Institute steht. Auftraggeber waren u.a. der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft, die bayerische Landesregierung und der Bauernverband. Die Untersuchung wurde geleitet vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie. Beteiligt waren das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, das Energie-Institut in Leipzig und das Gaswärme-Institut in Essen.

    Den gesamten Text lesen Sie in UKÖB-Ausgabe Nr. 02/06 auf Seite 6.

     

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Inhaltmobilität

 

Immer mehr mit Bus und Bahn

    Die Zahl der Fahrgäste in Bus und Bahn hat erneut zugelegt. Rund 9,37 Mrd. Menschen wurden vom ÖPNV im vergangenen Jahr befördert – im Vergleich zu 2004 eine Steigerung um 1,5 Prozent. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hervor. In Folge seien die Einnahmen um 3,8 Prozent auf 9,1 Mrd. Euro geklettert, gab VDV-Präsident Günter Elste bekannt: „Der seit zehn Jahren ungebrochene Zuwachs der Fahrgästen setzt sich nahtlos fort.“

    Den gesamten Text lesen Sie in UKÖB-Ausgabe Nr. 02/06 auf Seite 7.

     

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InhaltNaturschutz

 

Immer weniger Wasser unterm Kiel

    Weil die Elbe immer weniger Wasser führt und eine ganzjährige wirtschaftliche Schiffbarkeit deshalb nicht mehr zu erreichen ist, fordern Umweltverbände den Ausbaustopp der Elbe. BUND, WWF und die Deutsche Umwelthilfe berufen sich dabei auf eine von ihnen in Auftrag gegebene Studie des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Danach sind bei der Elbe in den vergangenen beiden Jahrzehnten im Vergleich zu den 70er und 80er Jahren vermehrt Niedrigwasserperioden aufgetreten.

    Den gesamten Text lesen Sie in UKÖB-Ausgabe Nr. 02/06 auf Seite 8.

     

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InhaltLandwirtschaft

 

Wald ökonomisch wichtiger als Autos

    Politiker sollten sich künftig mehr Zeit für die Lobbyisten der Forst- und Holzwirtschaft nehmen. Denn laut der im Wald-Zentrum an der Universität Münster erarbeiteten Studie Forst und Holz Deutschland ist diese Branche die wohl am meisten unterschätzte. Die Ergebnisse: 1,3 Millionen Beschäftigte erwirtschaften jährlich in 185 000 Betrieben einen Umsatz von 181 Milliarden Euro – allein in Deutschland. Zum Vergleich: In der mächtigen Automobilindustrie arbeiten 780 000 Menschen, in der Elektrotechnik 810 000 und in der Chemie 465 000 Menschen.

    Den gesamten Text lesen Sie in UKÖB-Ausgabe Nr. 02/06 auf Seite 9.

     

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kurz berichtet

 

OSNABRÜCK – Mit dem neuen Brutvogelatlas gibt es erstmals ein umfassendes Nachschlagewerk zur Vogelwelt der Stadt. Das Werk beschreibt mehr als 100 Brutvögel. Jede Art wird mit Text und Abbildung sowie auf einer farbigen Karte mit der Größe ihrer Population dargestellt.

von Martin Bopp

>Den Brutvogelatlas (252 S., 19,80 Euro) erhaltenSie im lokalen Buchhandel und bei: Stadt Osnabrück, FB Grün und Umwelt, Frau Bühren, Stadthaus 1, Natruper-Tor-Wall 2 D-49076 Osnabrück, Fon 0541/323-4656 und -3173, Fax 0541/323-4399, gruen-umwelt@osnabrueck.de, www.osnabrueck.de

Inhalt

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

    Ein Handbuch zur Business Agenda 21 entwickelt einen Wegweiser für Unternehmer und Manager, um sich mit einer nachhaltigen Geschäftsstrategie behaupten zu können. Die Autoren zeigen, welche Kompetenzen für nachhaltiges Wirtschaften nötig sind und bereiten das aktuelle Wissen darüber vor dem Hintergrund neuer Ziele und Bedürfnisse der Gesellschaft auf.

    von Martin Bopp

> Heinz Peter Wallner, Kurt Schauer Dodo Kresse: Erfolg mit der Business Agenda 21. Nachhaltige Wirtschaft und Corporate Social Responsibility, 231 S., 26,50 Euro, ISBN 3-936581-77-0, ökom Leserservice c/o WMI-Verlagsservice, Justus-von-Liebig-Str. 1 D-86899 Landsberg/Lech, Fon 08191/125-249 Fax 08191/125888-645, f.cengiz@wmi-verlagsservice.de, www.wmi-verlagsservice.de

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    Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben die von Bund und Ländern vorgeschlagene Föderalismusreform bzw. den darin enthaltenen „Kompetenzkatalog für den Umweltschutz“ heftig kritisiert. Der Entwurf werde das Unvermögen bei der Umsetzung EU-rechtlicher Umweltvorschriften verschärfen und zu einem Wettbewerb der Bundesländer um die niedrigsten Umweltnormen führen, moniert die DUH. „Wofür gibt es einen Sachverständigenrat für Umweltfragen, wenn der nur noch Brandbriefe an die Regierung verfassen kann, um das Schlimmste zu verhindern?“, fragt DUH-Chef Jürgen Resch. Ende des vergangenen Jahres hat der SRU an Kanzlerin Angela Merkel einen Brief geschrieben, in dem eine Korrektur des misslungenen Umweltteils der Reform angemahnt wird. „Für wichtige Bereiche des Umweltschutzes wie die Förderung erneuerbarer Energien, die Gewährleistung der Chemikaliensicherheit, den Klimaschutz und den Bodenschutz fehlt ein spezifischer Kompetenztitel“, heißt es in dem Brief. Um sich nun noch deutlicher Gehör zu verschaffen, hat der SRU für Februar eine offizielle Stellungnahme zur Föderalismusreform angekündigt.

    von Tim Bartels

> Der direkte Link zum SRU-Brief: www.umweltrat.de/04presse/downlo04/hintgru/Brief_Foederalismus.pdf
> SRU, Helge Jörgens, Reichpietschufer 60, D-10785 Berlin, Fon 030/263696-111, Fax 030/26 3696-109, helge.joergens@uba.de

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perspektiven

 

Renaissance der Mischkultur

    Der Mischkulturanbau wird mehr und mehr wiederentdeckt. Diese seit dem 19. Jahrhundert bekannte Form des Ackeranbaus geriet in Vergessenheit, als die intensive Landwirtschaft damit begann, reine Monokulturen zu erzeugen. Doch vor dem Hintergrund steigender Energiekosten ist der Mischkulturanbau für Landwirte wieder interessant geworden, beispielsweise um mit Ölsaat-Anteilen Pflanzenöl zu produzieren. Im Unterschied zu der im ökologischen Landbau verbreiteten Fruchtfolge bauen die Landwirte bei der Mischkultur verschiedene Fruchtarten nicht zeitlich nacheinander, sondern gleichzeitig nebeneinander an. Beispiel für eine Mischkultur, die heute noch angewandt wird: das Leguminosen-Gras-Gemenge, das Ökobauern als Viehfutter dient.

    von Thomas Wardenbach

    Den gesamten Text lesen Sie in UKÖB-Ausgabe Nr. 02/06 auf Seite 14.

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Buergerinfo

 

Die grüne Klimaanlage
Zimmerpflanzen

Spröde Haut und brennende Augen – zu trockene Luft in den eigenen vier Wänden stresst. Besonders an klaren Wintertagen, wenn es draußen eiskalt ist und drinnen die Heizung auf Hochtouren läuft, fällt die relative Luftfeuchtigkeit schnell unter 30 Prozent. Ein Wert, bei dem das Bücherregal nur trocken knarzt und das Klavier verstimmt reagiert. Behaglichkeit kommt jedenfalls keine auf; zudem ist ein solches Raumklima auch ungesund: Die Schleimhäute trocknen aus und der Mensch wird anfälliger für eine Erkältung. Lüften verschlimmert die Sache noch, denn dadurch wird die Raumluft erst recht trocken. In modernen Wohnungen mit dichten Fenstern ist ein kurzzeitiges Abfallen der Luftfeuchte durch Lüften meist kein Problem. Beim Duschen, Kochen und Abspülen steigt es feucht auf; hinzu kommt Wasser, das aus Pflanzen und zum Trocknen aufgehängte Wäschestücken verdunstet – alles in allem genug Feuchtigkeit, um den Verlust im Raum auszugleichen. Anders in zugigen Altbauten oder Wohnungen, die über gekippte Fenster dauergelüftet werden: Strömt ständig Winterluft in die Wohnung und wird von der Heizung erwärmt, fällt die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen auf Werte, die die Bewohner als staubtrocken empfinden. Als zuträglich gilt eine relative Luftfeuchte zwischen 40 und 55 Prozent.

Stromfresser und Keimschleudern

Was also tun? Eine Möglichkeit, die Trockenzeit in den eigenen vier Wänden zu beenden, ist der Einsatz eines elektrischen Luftbefeuchters. Man unterscheidet drei verschiedene Befeuchtungsverfahren: Verdunster geben das Wasser mittels Gebläse als Dunst an die Luft ab, Verdampfer erhitzen es zu Dampf, Vernebler sprühen feine Tröpfchen in den Raum. So weit, so komfortabel. Doch die Tester der Zeitschrift Ökotest, die im Januar 2004 acht Geräte unter die Lupe nahmen, hatten einiges zu mäkeln. Die beiden Verdampfer erwiesen sich als veritable Stromfresser; fünf Geräte gaben nach acht Wochen Dauerbetrieb Bakterien und Schimmelpilze ab; die beiden Vernebler erwiesen sich sogar als regelrechte Keimschleudern: Innerhalb einer Stunde erhöhte das eine der Geräte die Keimzahl im Testraum um das 30-Fache, der zweite Vernebler verkeimte die Luft sogar um das 56-Fache. Damit steigt für die Bewohner das Krankheitsrisiko: Bakterien und Schimmelpilze in Luftbefeuchtern können das sogenannte Befeuchterfieber auslösen, meldet die Ärztezeitung. Die Krankheit äußert sich in Husten, Atemnot und Fieberschüben. Um die Keimbelastung gering zu halten, müsse bei den meisten Geräten ein Desinfektionsmittel zugesetzt oder alle paar Wochen die Verdunstermatte ausgetauscht werden, schreiben die Ökotester. Hinzu kommt, dass nur ein einziges der getesteten Geräte mit einem Hygrostaten ausgerüstet war – eine Vorrichtung, die bei Erreichen eines einstellbaren Feuchtewertes abschaltet. Ohne Hygrostat wird die Luft jedoch schnell zu feucht und man hat plötzlich ein Raumklima wie in den Tropen. Mehr als 65 bis 70 Prozent relative Feuchte im Wohnzimmer lassen auf Dauer Schimmelpilze und andere ungebetene Gäste regelrecht aufleben und die Gefahr für Atemwegserkrankungen steigen.

Im Dschungel der Kübelpflanzen

Das alles muss nicht sein. Denn zur Technikkeule gibt es eine sanfte Alternative, die ohne Strom auskommt und dazu noch vollkommen geräuschlos arbeitet: „Pflanzen verbessern das Raumklima auf gesunde und ästhetisch ansprechende Weise“ sagt die Raumplanerin Christine Volm, die sich auf die Begrünung von Innenräumen spezialisiert hat. Mit der grünen Klimaanlage lässt sich Raumluft befeuchten, filtern und kühlen. „Alle Zimmerpflanzen mit hohem Wasserbedarf erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Raum“, erläutert Volm. Vor allem Papyrus schwitzt viel Wasser aus, aber auch Hibiskus, Schefflera, Drachenbaum und Zimmerlinde sind gut als Luftbefeuchter geeignet – besonders, wenn man sie statt in Blumenerde in Hydrokultur pflanzt.
Pflanzen, die viel Wasser ausdünsten, sind auch gute Luftkühler, denn beim Verdunsten bindet die ausgeschiedene Flüssigkeit Wärme. Physikalisch gesehen wird Wasser in Dampf umgewandelt – ein energiefressender Prozess, der der Luft Wärme entzieht. Christine Volm nennt dies den „Biergarten-Effekt“: An heißen Sommertagen schmeckt die Maß unter dem schützenden Laubdach einer Kastanie am besten. Nicht nur, weil der Baum Schatten spendet, sondern auch, weil seine Blätter Wasser verdunsten und dadurch die Luft in Bodennähe kühlen. Um eine vergleichbare Kühlwirkung in den eigenen vier Wänden zu erzielen, braucht man allerdings einen dschungelartig mit Kübelpflanzen bestückten Wintergarten. Besitzt man nur eine Fensterbank, erhöht die Kühlwirkung der Zimmerpflanzen zwar das Wohlbefinden der Bewohner, bewegt sich jedoch in einem Bereich, der kaum messbar ist.

Gesund für Körper und Seele

Messen lässt sich aber ein anderer Effekt: Pflanzen senken den Staubgehalt, denn einen Teil des über die Blattoberfläche verdunstenden Wassers binden in der Luft schwebende Staubteilchen: „Der Staub verklumpt, wird schwerer und sinkt zu Boden“, erläutert Christine Volm. Untersuchungen der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa ergaben gar, dass bestimmte Grünpflanzen die Luft in Innenräumen entgiften. So konnte mit dem Aronstab-Gewächs Kolbenfaden der Benzolgehalt gesenkt werden. Der krebserregende Stoff steckt in Benzin und wurde früher Farben und Lacken als Lösemittel zugesetzt. Natürliche Benzolfilter sind Efeu, Areca, Gerbera und Orchideen. Wer alte Pressspan-Möbel besitzt oder das vor Jahren verlegte Fertigparkett noch als gut begehbar empfindet, sollte sich Grünlilie, Baumfreund, Drachenbaum oder Echte Aloe anschaffen, denn sie filtern das krebsverdächtige Formaldehyd aus der Luft heraus.

Wer seine Fensterbank allerdings mit Grünlilien zupflastert und glaubt, damit sei die Wohnung schadstofffrei, irrt. „Wieviel Gift eine Pflanze aufnehmen kann, lässt sich in der Praxis kaum sagen“, schränkt Christine Volm ein. Dass Pflanzen der Gesundheit zuträglich sind, ist jedoch aus einer norwegischen Studie verbürgt: Schüler, die in begrünten Räumen unterrichtet wurden, litten seltener unter Kopfschmerzen oder Trockenheit im Hals als ihre Mitschüler in Klassenräumen ohne Pflanzen. Christine Volm hat noch eine weitere Erklärung für die wohltuende Wirkung begrünter Innenräume: „Pflanzen werden als schön empfunden und heben dadurch die Stimmung.“

von Hartmut Netz

> Weitere Infos zu Pflanzen und Raumklima finden Sie unter www.plants-for-people.org
> Volm, Christine: Innenraumbegrünung in Theorie und Praxis, Verlag Eugen Ulmer 2002, 59,90 Euro, ISBN 3-8001-3267-202/06

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