UmweltBriefe - Nachhaltiges Handeln in Kommunen
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Ausgabe Januar 2022
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+++ Potenzial für klimaneutrale Fernwärme
und KWK in NRW.
Das bevölkerungsreichste Bundesland könnte 2050 ein Viertel seiner Heizenergie aus klimaneutral erzeugter Fernwärme decken. Dies zeigt eine Studie des Landesamts für Umwelt (Lanuv). Insbesondere industrielle Abwärme sollte NRW dafür deutlich stärker nutzen. Aber auch Solarthermie, Biomasse, Klärgas, Abfall, warmes Grubenwasser, Wärmepumpen und Wasserstoff sieht man als geeignete Quellen. Für Wärmenetze kommen vor allem dicht besiedelte Regionen wie das Ruhrgebiet oder das Rheinland infrage. Dort wäre zu wenig Platz für andere nachhaltige Versorgungssysteme wie z.B. oberflächennahe Geothermie.
Zudem geht die Studie davon aus, dass fast ein Fünftel des Wärmeenergiebedarfs von 136 TWh/a 2050 aus KWK gedeckt wird; deren Heizenergie sollen dann Wasserstoff und Biomasse liefern. Es wurden auch Daten für die kommunale Wärme- und Energieplanung erhoben, die das Lanuv im Wärmekataster des Energieatlas veröffentlicht hat.

von Martin Bopp

> www.energieatlas.nrw.de/site/ planungskarte_waerme
> Der LANUV-Fachbericht 116 Potenzialstudie Kraft-Wärme-Kopplung (136 S. PDF) steht unter www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30116.pdf

Weitere Meldungen in der Ausgabe Januar 2022
 

 

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