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Ausgabe Januar 2020
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„Blauer Wasserstoff ist nur Übergangsoption“

Ein neuer Begriff ist aufgetaucht: Blauer Wasserstoff. Damit versuche die Erdgaswirtschaft in der Öffentlichkeit Aktivitäten für den Klimaschutz vorzutäuschen, sagen Kritiker. Blauer Wasserstoff wird aus fossilem Erdgas gewonnen. Um ihm einen ökologischen Anstrich zu geben, soll das bei der Wasserstoffgewinnung aus Erdgas anfallende CO2 dann abgeschieden und in Bergwerken oder in alten Erdgaslagerstätten deponiert werden. Zu den Chancen und Risiken dieser Technik nimmt Felix Matthes Stellung. Er ist Energie- und Klimaschutzforschungskoordinator beim Öko-Institut.

Herr Matthes, wie bewerten Sie die Herstellung von Wasserstoff aus Erdgas mit CO2-Abscheidung und Endlagerung unterhalb der Nordsee, wie dies Norwegen propagiert?

Blauer Wasserstoff, ob über Dampfreformierung oder Pyrolyse erzeugt, kann unter bestimmten Umständen eine Übergangslösung auf dem Weg zur Klimaneutralität sein: Es muss jedoch ein robustes Governance System existieren, das die Klimaneutralität und Nachhaltigkeit über die gesamte Prozesskette absichert (da spielen auch Methan- Emissionen eine Rolle) und es dürfen keine Infrastrukturen aufgebaut werden, die langfristig in klimapolitische Sackgassen führen. Mittel- und langfristig führt aber an grünem Wasserstoff, der aus erneuerbarem Strom gewonnen wurde, kein Weg vorbei.

Interview: Hans-Christoph Neidlein

Den gesamten Text lesen Sie in Ausgabe Januar 2020 auf Seite 16.

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