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Ausgabe September 2020
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Insektensterben
Mehr Sechsbeiner in Gewässern, weniger auf dem Festland

Umweltschutz scheint sich auszuzahlen. Zumindest für Insekten, die zeitweise in Flüssen und Seen zuhause sind. Das folgern Roel van Klink vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig und seine Kollegen in der Zeitschrift Science aus einer Analyse von 166 Studien in 41 Ländern der Erde. Demnach zählen die Forscher in den Gewässern Nordamerikas und Europas in jedem Jahrzehnt 11,3 Prozent mehr Libellen, Zuckmücken, Wasserläufer und andere Insekten. Diese überraschende Entwicklung führen die Forscher auf Maßnahmen wie den Bau von Kläranlagen und das Renaturieren von Flüssen und Bächen zurück, die in den 1960er Jahren in Europa begannen. „Die Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität haben sich anscheinend gelohnt“, vermutet Roel van Klink.

Dabei sah die Situation zum Beispiel am Bodensee einst miserabel aus. So war noch 1970 gerade einmal jeder vierte Haushalt im 11 500 km2 großen Einzugsgebiet des Gewässers an eine Kläranlage angeschlossen.

von Roland Knauer

Den gesamten Text lesen Sie in Ausgabe September 2020 auf Seite 14.
 

Weitere Beiträge zum Thema in diesem Heft:
Waldsterben 2.0: Mehr Kühlung für die Wälder
Elbvertiefung: Schierlingsbecher mit Fenchel
 
 

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